Kleintiere

01. Iltis
02. Marder
03. Siebenschläfer
04. Waschbär
05. Wiesel
06. Tauben
07. Maulwurf
08. Kaninchen



02. Marder

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Steinmarder; Das Wichtigste in Kürze - der Steinmarder ist ein Wildtier.

MarderTrotzdem ist der Marder vermehrt in menschlichen Siedlungen und Häusern und sogar Groß-Städten präsent. Der Marder ist als nachtaktives in unserem Umfeld und somit fällt der Marder uns Menschen kaum auf. Marder sind Allesfresser, fressen aber neben Fallobst hauptsächlich Nagetiere und spielen bei der Regulation dieser Populationen eine wichtige Rolle. Freuen Sie sich über den nächtlichen Jäger, ohne ihn hätten Sie vermutlich vermehrt Mäuse. Als Höhlenbewohner bevorzugte er ursprünglich Baumhöhlen und andere natürliche Verstecke. Dem Marder bieten in den Gemeinden, Dörfern und Städte alles, was der Steinmarder zum Leben braucht. Der Steinmarder findet ausreichend Nahrung und vielfältige

Unterschlupf- und Versteckmöglichkeiten. Hier kann es vereinzelt durch Materialschäden oder Ruhestörungen zum Konflikt mit Menschen kommen. Zur heutigen Situation beigetragen hat, dass mehr Häuser in Ortsrandgebieten gebaut werden und der Mensch damit auch stärker in die Lebensräume anderer Wildtiere eingedrungen ist.

 

Aussehen

Steinmarder erreichen mit Schwanz eine Länge von 60-80 cm und wiegen jedoch nur 1 bis 2.5 kg. Die Mardermännchen sind etwas schwerer als die Marderweibchen. Marder sind braun und haben einen weißen, tief gegabelten Kehlfleck, der von der Kehle bis zu den Vorderbeinen und zum Brustkorb reicht und eine fleischfarbene Nase. Steinmarder sind länger, kleiner und flinker als Katzen. Der Marderschwanz ist lang und struppig.


Marder bevorzugen jeweils die Nahrung, die der Jahreszeit und dem Revier entsprechend vorhanden und am leichtesten zu finden oder zu fangen ist. Die Hauptnahrung des Marders sind Mäuse. In Städten fressen Marder auch Ratten und Tauben. Sie verschmähen aber auch Fische, Amphibien, Reptilien, Regenwürmer, Insekten, Aas, Katzenfutter, Kompostabfälle und menschliche Hausabfälle nicht. Marder haben eine Vorliebe für Eier, süsse Früchte und Beeren. Die natürlichen Feinde der Marder sind Greifvögel wie Steinadler, Habicht oder Uhu.


Entwicklung
Der Steinmarder leben den grössten Teil des Jahres als Einzelgänger, paarweise trifft man den Marder nur zur Paarungszeit (Ranz) von Mitte Juni bis August an. Anhand von der Duftbotschaften erkennt der Marderrüde, wann die Marderfähe zur Paarung bereit ist. Das Mardermännchen beisst sich im Nacken des Weibchens fest und kopuliert innert zwei Stunden mehrmals. Die Marderjungen kommen erst im folgenden März zur Welt. Die Marderjungen sind etwa 15 cm lang, 30g leicht, blind und kaum behaart. Die lange Tragzeit für dass Marderweibchen von 260 Tagen ist durch eine etwa 210-tägige Keimruhe im Winter bedingt. Mit fünf Wochen öffnen die Marderjungen die Augen, mit sieben Wochen beginnen die Marderjungen feste Nahrung zu fressen und mit zehn Wochen verlassen die Mardernachkommen zum ersten Mal das Mardernest. Im Juni - im Alter von 12 bis 14 Wochen unternehmen die Marderjungen erste kleinere Exkursionen in die Marder - Umgebung des Nestes / Unterschlupfes. Die jungen Marder spielen gern und können dabei kreischende Laute ausstossen. Bis im Herbst durchstreifen sie zusammen mit der Mardermutter das Marderrevier. Dabei lernen die Jungen Marder alles Lebensnotwendige von der Mutter kennen. Sobald die Marderjungen selbstständig sind, werden sie von der Mutter vertrieben und müssen sich nun ihr eigenes Jagdrevier suchen. Die Jungen Marder sind frühestens nach zwei Jahren geschlechtsreif.


Parasiten und Krankheiten
Marder werden wegen Krankheiten und dem Konkurrenzdruck durch Marder-Artgenossen selten älter als acht Jahre. Beim Steinmarder wurden mehrere Viruserkrankungen wie Tollwut, Staupe oder Aujeszkysche Krankheit (für den Menschen harmlose, für Hunde aber tödliche Herpeskrankheit) nachgewiesen. Die Wahrscheinlichkeit, von einem Marder mit einer Krankheit angesteckt zu werden, ist ähnlich gering, wie diejenige, durch eine Hauskatze mit einer Krankheit infiziert zu werden. Marder können Parasiten wie Flöhe, Milben, Nematoden und Bandwürmer haben. Die bedeutendste Todesursache von Mardern ist der Autoverkehr auf den Strassen. Betroffen sind vor allem Marderjungtiere, die auf der Suche nach einem Marder - Revier herumstreifen.


Biologie und Verhalten der Steinmarder


Pfotenabdrücke:
Hausmarder haben längliche Füsse mit deutlichen Ballen und drücken meist auch die 5-zehigen Krallen ab. Dadurch unterscheiden sie sich von der Hauskatze, die runde Spuren hinterlässt. Der Mardervorderpfotenabdruck ist mit 4 bis 4.5 cm Länge und 2.5. bis 3.5 cm Breite etwas grösser als die Hinterpfotenspur (3.5 x 3 cm).

Bedeutung und Lebensweise
Der Steinmarder ist mit dem Wiesel, Nerz, Iltis, Dachs und Otter verwandt. Sie gehören alle zur Familie der marderartigen Raubtiere (Mustelidae). Marder beanspruchen ein bestimmtes Gebiet als Lebensraum (Revier) und verteidigen es gegen gleichgeschlechtliche Artgenossen. Marder vom anderen Geschlecht werden hingegen im eigenen Revier geduldet. Deshalb überschneiden sich ihre Marderreviere. Die Marder einer Gegend kennen sich gegenseitig und markieren ihr Revier mit Marderduft-, Marderkot- und Marderurin- Urinmarken.




Baummarder;
Einführung und Verbreitung - Der Baummarder gehört zu der Familie der Marder. Der Baummarder ist ein kleines Raubtieren, welche über die ganze Welt und in den unterschiedlichsten Lebensräumen verbreitet ist. Bekannte Raubtierarten wie z.B. Otter, Dachs, Zobel, Iltis, Vielfraß, Nerz oder Wiesel gehören ebenfalls zu den Marderartigen. Sie umfassen 65 Arten in 28 Gattungen und alle verbindet der ausgeprägte Raubtierinstinkt. Sie leben in der Regel solitär d.h. als Einzelgänger.

Marder sind im Vergleich zum Fuchs oder der Wildkatze im Nachteil, da sie nur sehr kleine Säuger (z.B. Mäuse etc.) fangen können und damit eine starke Einengung ihres Speiseplans gegeben ist. Sind diese Beutetiere nicht in ausreichender Zahl vorhanden, können sie nur schwer auf andere Gebiete ausweichen. Daher haben sich diese kleinen Räuber schon früh zu Allesfressern entwickelt, um so eine variable Gestaltung ihres Speiseplans zu ermöglichen.


Der Baummarder ist in ganz Europa verbreitet.
Allerdings mit abnehmender Häufigkeit. Er bewohnt größere Wälder bis hin zur Baumgrenze. Er ist dabei ein Bewohner der Baumwipfel und des oberen Geästes.


Meist hält sich der Baummarder von den menschlichen Siedlungen entfernt in ausgedehnten Wäldern auf. Ganz im Gegensatz zu dem Steinmarder, welcher sich als Kulturfolge meist in der Nähe menschlicher Siedlungen oder Parks aufhält. Zudem findet sich der Baummarder meist auf Bäumen oder Gehölzen, während der Steinmarder ein typischer Bodenbewohner ist.


Diese 2 Arten Steinmarder / Baummarder zeigen gut auf, wie sich 2 eng verwandte Raubtiere einen Lebensraum aufteilen können, ohne zueinander in Nahrungskonkurrenz zu treten. Würden sich der Baummarder und der Steinmarder einen Marderlebensraum teilen, müssten sich die Marder erheblich in der Größe unterscheiden; ansonsten würde eine Marderart verdrängt werden. Daher weicht der Iltis auch auf alternative Biotope aus. Erst das kleine Hermelin kann wieder mit dem Baummarder in einem Lebensraum dauerhaft überleben.


Körperbau:
Das Marderfell des Baummarders ist rotbraun; die Kehle und Teile der Vorderbrust sind gelblich gefärbt. An Marderbrust und Bauch wirkt das Gelb etwas fleckig; gabelt aber nie auf, wie bei dem Steinmarder. Auch an den Ohrrändern kann man einen gelblichen Schimmer erkennen.


Der Winterpelz des Baummarders besitzt eine deutliche höhere Qualität, als die des Steimmarders, so dass er auch Edelmarder genannt wird. Da der Baummarder einen geringeren Körperfettanteil als der Steinmarder besitzt, muss das Fell auch entsprechend besser isolieren können. Das Winterfell bildet sich im Herbst und ist wesentlich dichter und dunkler, als das Sommerfell.


Der Edelmarder mit seinem Körper mit Schwanz (Rute) weißt eine Länge von 60 - 80 cm auf, bei einem Gewicht von 0,9 - 1,7 kg. Die Mardermännchen sind dabei etwas größer als die Weibchen. Sein Gebiss mit 38 Zähnen ist sehr kräftig ausgebildet.


Der dunkle Schwanz ist lang und buschig, er dient wie bei dem Eichhörnchen der Gleichgewichtsstabilisierung.


Der Baummarder ist ein geübter Kletterer und kann auch sehr gut springen bzw. Flugspringen, daher können ihm Eichhörnchen in den Bäumen oft nur mit Mühe wieder entwischen. Baummarder sind in ihren Kletter- und Sprungfähigkeiten allen anderen europäischen Säugern überlegen. Ihre Sprünge sind z.T. weiter als 4 Meter. Sie können auch kopfüber an den Stämmen laufen und finden auch an den kleinsten Ästen Halt.


Ihre Krallen können von Ihnen eingezogen werden, um an den Bäumen einen besseren Halt zu finden. Die Fußsohlen sind im Gegensatz zum Steinmarder stark behaart und dadurch wirken die Spuren z.B. im Schnee leicht verwischt.


An der Oberlippe finden sich lange Borstenhaare, welche sensibel auf jede kleine Berührung reagieren und daher ideal zum Tasten in der Dunkelheit geeignet sind. Die Ohren sind kurz und dreieckig geformt.


Der Baummarder kann leicht mit dem Steinmarder verwechselt werden. Insbesondere, da sie ähnliche Gebiete besiedeln. Mann kann sie an den folgenden Merkmalen unterscheiden:


1. Kehlfleck:
Der Baummarder besitzt einen gelblichen, ungegabelten Kehlfleck.
Der Steinmarder hingegen einen weißen, gegabelten Kehlfleck, d.h. er läuft unten in 2 Gabeln aus.


2. Größe:
Der Baummarder ist etwas größer als der Steinmarder


3. Gewicht:
Erstaunlicherweise ist der Baummarder leichter als der Steinmarder, obwohl sein Körper größer ist.


4. Nase:
Die Nase ist beim Baummarder dunkel und bei dem Steinmarder hell gefärbt.


Ernährung und Verhalten
Der Baummarder jagt bevorzugt Kleinsäuger (vor allem Eichhörnchen) und Waldvögel, welche sich auch in den Bäumen aufhalten. Insgesamt ist er jedoch ein typischer Allesfresser und frisst auch Insekten, Lurche, Reptilien, Vogeleier und kleine Früchte (z.B. Vogelbeeren) und Nüsse. Baummarder sind tag- und nachtaktive Tiere, welche bis in die Dämmerung aktiv sind. Sind sie nachts unterwegs, hilft ihnen ihr guter Geruchssinn weiter. Dann jagen sie vor allem Vögel in ihren Nestern. Jede Nacht legt ein Baummarder etliche Kilometer zurück, die meisten davon auf dem Erdboden. Zur Ruhe in der Nacht sucht der Baummarder geschützte Plätze auf den Bäumen auf, dies können auch leere Eichhörnchenkobel oder Nester von Greifvögeln sein.


Wie die meisten Angehörigen der Marderfamilie lebt auch der Baummarder vorwiegend allein (solitär). Daher haben sich auch Mimik und Kommunikationstechniken kaum entwickelt. Ihre Reviere grenzen sie durch Duftmarken ab. Diese Marken zeichnen seine immer wieder genutzten Wege nach; die so genannten „Marderpässe". Seine Beute erlegt der Baummarder meist mit einem Nackenbiss. Allerdings verzehrt er sie nicht sofort, sondern trägt sie zunächst in einen Baum, wo er dann auch die Reste aufhebt.

Abwehrmittel: Als Repellent, auch Repellens, Repulsivstoff oder Vergrämungsmittel (lat. repellere = vertreiben, zurückstoßen) wird ein Wirkstoff bezeichnet, der von einem Organismus über den Geruchsinn wahrgenommen wird und der diesen abschreckt, ohne ihn zu töten.

 

Marder können hervorragend klettern.

  • Marder springen über 2m hoch und 2m weit springen.
  • Anklettern nahestehende Bäume, Zäune, Anbauten, Fassadenbegrünungen und Wände mit rauhen Strukturen werden benutzt, um auf ein Haus zu gelangen.
  • Sind Marder erst einmal in der Regenrinne angekommen, ist es für sie ein Leichtes, von dort ein geeignetes Einschlupfloch zu finden.
  • Die Regenrinne dient hierbei als geschützte Laufstrecke.
  • Von der Regenrinne aus sucht sich der Marder ein Einschlupfloch in der Größe eines Hühnereies, wie z. B. eine Lüfterpfanne, einen lockeren Dachziegel oder er biegt Bleiabdichtungen unter Fenstern und Schornsteinen hoch.
  • Der Marder nimmt den Zulauf, dort wo die Gaube auf das Dach trifft (Pfanne / Gaube = Ecke).
  • Ist der Marder erst im Haus, muß gehandelt werden.
  • Durch Scharren zerstört er schnell große Teile der Dachisolierung (die repariert werden müssen), um Energieverluste zu vermeiden.

 

Wir helfen gern mit weitern Tipps

 

Die Marder (Mustelidae) sind eine Familie hundeartiger Raubtiere (Carnivora). Während zur Familie der Marder unter anderem auch Otter, Dachse, Iltisse und Wiesel gehören, sind in der Umgangssprache mit „den Mardern" meistens die Echten Marder (Martes) - unter anderem mit Stein- und Baummarder - gemeint.


Marder - Aussehen

  • 45-58 cm Körperlänge, Schwanz kürzer als der Körper. Gewicht 0,5-1,8 kg.
  • Dichtes braunes Fell, im Winter lang und seidig, im Sommer kürzer und struppig.


Fortpflanzung

  • Paarungszeit beginnt im Hochsommer, die Schwangerschaft kann sich bis ins folgende Frühjahr verzögern. Tragezeit 27 Tage. 1-4 Junge pro Wurf.
  • Nach 7-8 Wochen verlassen die Jungen die Höhle und können noch in der Paarungszeit mit 12-16 Wochen selbstständig werden.
  • Wird bis zu 11 Jahre alt.


Lebensweise

  • Vor allem in Waldgebieten, in Laub-, Misch und Nadelwäldern. Bevorzugt alten Waldbestand.
  • Lebt außer in der Paarungszeit als Einzelgänger.
  • Allesfresser, auch wenn er am liebsten lebendige Beute jagt. Die Ernährung richtet sich nach Jahreszeit und vorhandener Beute.


Steinmarder - Martes foina

Aussehen
- Steinmarder

  • Körper ausgewachsen 40–50 cm, Schwanzlänge 20–30 cm.
  • Gewicht zwischen 1,1 und 2,3 kg.
  • Färbung variiert von Dunkelbraun bis zu hellem Graubraun. Eine weiße oder beige Kehlzeichnung beginnt am Kinn und verläuft bis auf die Brust.


Fortpflanzung

  • Die durchschnittliche Lebenserwartung ist 3 Jahre, die höchste in freier Natur 10. In Gefangenschaft können Steinmarder 18 Jahre alt werden.
  • Die Paarungszeit beginnt mit dem Hochsommer, doch die eigentliche Schwangerschaft findet erst im folgenden Frühjahr statt.
  • Tragezeit 28 Tage, 2–7 Junge pro Wurf.
  • Junge werden nach 2 Monaten entwöhnt und lernen dann Jagdtechniken von der Mutter. Ende des Sommers sind sie selbstständig.


Lebensweise

  • In lichten Laubwäldern und an felsigen Stellen in Bergregionen.
  • Lebt außer in der Paarungszeit als Einzelgänger.
  • Kann in Städten zum Schädling werden. Baut seine Höhle häufig in Dachstühlen, Scheunen oder Hohlräumen von Fahrzeugen, wo er Kabel und Schläuche zerstört.
  • Wenig wählerischer Allesfresser, auch wenn er Lebendbeute bevorzugt. Ernährung richtet sich nach Jahreszeit und Beutevorkommen.

 

06: Taubenbekämpfung


Der Schlüssel zum Erfolg - Vogelabwehrsystemen gegen verwilderte Tauben!


Tauben suchen sich aus unterschiedlichsten Gründen verschiedene geeignete Rastplätze. Aus diesem Grund sollte man die Auswahl des richtigen Abwehrsystems genau überlegen.


Verschiedenste Abwehrsystemen je nach Einsatzgebiet: Taubenabwehr mit Netzen oder Taubenspikes für die Dachrinne.

Taubennetze / Netze für Balkone oder andere Gebäudeflächen. Die verunreinigten Gebäudeflächen vom Taubenkot befreien und die Flächen reinigen.

Der Taubendreck sollte mit einem Desinfektionsmittel desinfiziert werden.

Arbeitsschutzkleidung wie Mundschutz, Overall, Handschuhe, Desinfektionsmittel sollten während der Taubenabwehrmassnahmen getragen werden.

Der Fachmann sollte prüfen ob Taubenzecken am Befallsobjekt sind. bei Zeckenbefall sollte eine Insektizidbehandlung gegen die Taubenzecke durchgeführt werden.

 

07. Maulwürfe


Der Europäische Maulwürfe - Talpa europaea ist eine Säugetierart aus der Familie der Maulwürfe (Talpidae) innerhalb der Ordnung der Insektenfresser (Eulipotyphla).

Aussehen - Maulwürfe

  • Mauwürf 15cm groß. Gewicht 75-130g.
  • Schiefergraues, samtiges Fell.
  • Gedrungene Vorderfüße, die als Grabschaufeln eingesetzt werden.


Fortpflanzung

  • Pro Jahr 1 Wurf mit 3-4 Jungen.


Lebensweise

  • Ernährt sich von Regenwürmern, Insektenlarven und Schnecken.
  • Kommt in allen Gebieten bis 1.000 Höhenmeter vor. Verunstaltet Rasenflächen durch Hügel, beschädigt Mähdrescher und Erntemaschinen durch ausgegrabene Steine.
  • Weidetier können sich in Maulwurftunneln die Beine verletzen.
  • Mauwürfe sind Einzelgänger, außer zur Paarungszeit von Februar bis Juni.

 

08. Kaninchen - Hase

 

Kaninchen - Oryctolagus cuniculus

Aussehen
- Kaninchen

  • 48 cm groß. 1,5-2 kg schwer.
  • Lange Hinterläufe, lange Ohren.


Fortpflanzung

  • Vermehrt sich zwischen Januar und August. Tragezeit 4 Wochen.
  • 2-4 Würfe pro Jahr. 3 - 6 Junge pro Wurf.
  • Bereits 2 Tage nach der Geburt wieder paarungsbereit.


Lebensweise

  • In Hecken, Böschungen, Wäldern, Gärten, Bauernhöfen usw.
  • Die Jungen verlassen den Bau und wandern bis zu 4 km.
  • Der Schaden, den Wildkaninchen jährlich anrichten, wird auf rund 150 Millionen Euro geschätzt.
  • Einzelgänger, außer in der Paarungszeit von Februar bis Juni.



Als Kaninchen (umgangssprachlich auch Karnickel) bezeichnet man mehrere Gattungen und Arten aus der Familie der Hasen (Leporidae). Es ist jedoch kein Begriff der biologischen Systematik, da die als „Kaninchen“ bezeichneten Arten nicht immer näher miteinander verwandt sind als die als „Hasen“ bezeichneten Arten. Zu den „Kaninchen“ zählen:

Wildkaninchen in Australien

  • das in freier Natur lebende Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
  • dessen Zuchtform, das Hauskaninchen
  • sowie eine Reihe weiterer Gattung und Arten aus der Familie der Hasen (Leporidae)
  • das Ryukyu-Kaninchen (Pentalagus furnessi)
  • die Rotkaninchen (Pronolagus) mit 3 Arten
  • die Streifenkaninchen (Nesolagus) mit 2 Arten
  • das Vulkankaninchen (Romerolagus diazi)
  • das Zwergkaninchen (Brachylagus idahoensis) – die im Tierhandel angebotenen Zwergkaninchen sind indes keine Vertreter dieser Art, sondern eine Variante der Hauskaninchen.
  • die Baumwollschwanzkaninchen (Sylvilagus) mit 14 Arten
  • das Buschkaninchen (Poelagus marjorita) sowie
  • das Borstenkaninchen (Caprolagus hispidus)